Spar-Logistikzentrum


Ebergassing


Freitag, 13.3.2015, 15.00 Uhr, Pressekonferenz im Gemeindeamt.


J. Zeilinger / A. Huber
J. Zeilinger / A. Huber

BI-Obfrau Judith Zeilinger- Eberl und SPAR-Geschäftsführer Mag. Alois Huber präsentierten in Anwesenheit von Bürger-meister Stachelberger und Vizebürgermeister-in Nebenführ die verbindliche Erklärung der Fa. Spar zum Schutz der Lebensqualität der Ebergassinger Bevölkerung !


Die BI hat zusammen mit SPAR in harten aber fairen Verhandlungen vieles erreicht, was der Bevölkerung nun zu Gute kommen wird.

Dies kommt in einer verbindlichen Erklärung von SPAR zum Ausdruck, die in Abstimmung mit der BI erarbeitet wurde.

 

Das konnte erreicht werden:

  • die komplette Verlegung des sehr umstrittenen LKW-Warteplatz neben dem Kinderspielplatz und dem Erholungsgebiet mit einer zusätzlich erhöhten Lärmschutzwand


  • der durchgehende und weitgehende Verzicht auf die akustischen Rückfahrwarner


  • geschlossene Rolltore die verhindern, dass Lärm vom Inneren des Logistikzentrum nach außen gelangt


  • die Ausführung des LKW-Warteplatz als Nachtwarteplatz mit sanitären Einrichtungen für die Fahrer, damit diese nicht im Ort parken


  • keine Lagerung und Manipulation von Waren im ortszugewandten Ladehofbereich (z.B. Glascontainer, Abfall, Leergut)


  • Deckelung des Verkehrsaufkommens und Durchfahrtsbeschränkung durch den Ort


  • Strafzahlung bei Nichteinhaltung der Vereinbarung

 

Spar und die BI werden demnächst die Bevölkerung in Aussendungen über die Projektverbesserungen im Detail informieren.

 

Rede von Frau Zeilinger Eberl

bei der Pressekonferenz

Rede von Judith Zeilinger-Eberl 13.3.2015
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Dezember 2014
Dezember 2014

Zur aktuellen SPAR Aussendung 

 

Die Bürgerinitiative hat am 23. Juni 2013 Herrn Bürgermeister Stachelberger klar darauf hingewiesen,

 

dass  die Errichtung eines Kreisverkehr nicht zu Lasten der Bürger sein darf.


(Die BI hat sich auch immer für eine Abbiegespur und nicht für einen Kreisverkehr stark gemacht.)

 

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Straßenerrichtungskosten, SPAR-Logistikzentrum

Sehr geehrte Herr Bürgermeister!
 
In der Beilage übermittel wir unseren offenen Brief vorab zu Information, der in den nächsten Tagen auch im Original übermittelt wird, mit dem Ersuchen um Stellungnahme.
Vielen Dank!
 
Mit freundlichen Grüßen,
Judith Zeilinger-Eberl
Thomas Edelmaier
 
B ü r g e r i n i t i a t i v e e.V.
Kontra-Logistikzentrum-Ebergassing
Birkengasse 18, 2435 Ebergassing

   Zu den Kosten SPAR-Kreisverkehr, Schreiben an Bürgermeister Stachelberger  von 2013  

ABS: BI, 2435 Ebergassing, Birkengasse 18

GEMEINDE EBERGASSING

gemeinde@ebergassing.at

Herrn BGM Roman Stachelberger

 

Schwadorferstrasse 9

2435 Ebergassing                                                                                                                                                


Straßenerrichtungskosten, SPAR-Logistikzentrum


Sehr geehrter Herr Bürgermeister!

 

Das NÖ-Straßengesetz sieht in §15 - §18 vor, dass der Verursacher und/oder Hauptnutzer für die Errichtung und/oder den Unterhalt einer Straße zur Kasse gebeten werden soll, wenn er der alleinige oder überwiegende Nutznießer davon ist.

 

Wir fordern Sie daher auf, die Interessen der Ebergassinger Bevölkerung zu vertreten, unser ohnehin knappes Budget zu schonen und dafür Sorge zu tragen, dass SPAR die überwiegenden Kosten sowohl für die Errichtung des Kreisverkehrs als auch für die neu zu errichtende Gemeindestrasse zur Anbindung an das von Ihnen forcierte Logistikprojekt trägt. Gleiches gilt für die Unterhaltskosten derselben.

 

Es ist nicht einzusehen, dass sich ein Milliardenkonzern wie SPAR auf unsere Kosten auch noch eine 12 Meter breite Straße und einen Kreisverkehr bauen lässt.

 

Ihre geschätzte Rückantwort bezüglich Ihres Verhandlungserfolgs dürfen wir bis 27. Juni erwarten und verbleiben


       mit freundlichen Grüßen

       Bürgerinitiative Kontra-Log.    

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AW: Straßenerrichtungskosten, SPAR-Logistikzentrum


Sehr geehrte Frau Zeilinger-Eberl!

Sehr geehrter Herr Edelmaier!

 

Danke für Ihre Mitteilung, ich darf Ihnen jedoch zur Kenntnis bringen, dass  diesbezüglich mit SPAR schon längstens erfolgreich verhandelt wurde.

 

Mit freundlichen Grüßen

Roman Stachelberger

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Nun bestätigt die Firma SPAR in ihrer Aussendung, dass die Kosten für den Kreisverkehr, der rein für die Firma SPAR gebaut wurde,  von uns Bürgern zu tragen ist.

 

 

 

Hier stellt sich für uns die Frage, ob Herr Stachelberger seiner Aufgabe als Bürgermeister noch nachkommt oder doch schon die Interessen anderer vertritt.

 

 

 

Interessant ist auch die Darstellung von Landes-Förderungen. Hier versucht  SPAR /Herr Huber Förderungen als Geldgeschenke oder  als Manna, das von Himmel fällt dazustellen, wobei wir, die Steuerzahler, dafür schon längst kräftig zur Kasse gebeten wurden.

 

 

Rund 1,4 Prozent  des Jahreshaushaltsbudgets von Ebergassing erhofft sich die Gemeinde von der Kommunaleinnahme durch die Firma SPAR.

 

 

Doch  100 Prozent, wird sich unsere Lebensqualität mit der Firma Spar  verschlechtern. 

 


Fragt sich nur für wen? 

Besuchen Sie auch www.die-eber.at, Informationen, Ideen und Videos warten hier auf Sie!  

                                    bitte anklicken





 Newsletter Dezember 2014

Information der Bürgerinitiative Kontra Logistikzentrum Ebergassing e.V.


 Liebe Mitbürger,

 

als vor drei Jahren die Gemeindevertreter still und heimlich extra für das riesige SPAR-Logistikzentrum die anlassbezogene Umwidmung des Betriebsgebiets maßschneiderten, keimte im Ort rasch der Widerstand.

 

 

Während die SPÖ-Absolute das Projekt forcierte, erhielt die Bürgerinitiative insgesamt über 900 Unterstützungsunterschriften –und das waren nur diejenigen, die sich in einer Kleingemeinde offen dagegen zu deklarieren wagten.
In der Realität sind es viel mehr Bürger, die nicht dauernd Lärm, Flutlicht und Abgase durch die nur knapp 100m vom besiedelten Gebiet entfernte Anlage ertragen wollen. Ebergassing ist ohnehin schon im Luftsanierungsgebiet.

 

 

Die Gemeindevertretung hat das Wohl und den Willen der Bürger aus den Augen verloren. Eine Volksbefragung wurde abgelehnt –faire Bürgervertretung hätte wohl anders aus- sehen müssen!

 

Statt der Gemeinde hat sich die Bürgerinitiative um Schadensbegrenzung bemüht und konnte Beachtliches für uns alle erreichen:

 

Ein neues Verkehrskonzept wurde geschaffen:

   Verlegung der Zufahrt – weiter weg vom Siedlungsgebiet

• Errichtung des neuen Kreisverkehrs

• Errichtung eines 16 Meter hohen Erdwalls als Sicht- und Schallschutz

Verbesserung der Lärm- und Schallschutzmaßnahmen
 

• Eine Begrenzung der LKW-Fahrten durch den Ort

• Einholung schalltechnischer Gutachten und Verkehrszählungen

 Laufende objektive Informationen an die Bürger


Die Bürgerinitiative hat über all die Jahre ein konstruktives Gesprächsklimamit Behörden und SPAR aufrecht erhalten. Die Mitglieder der Bürgerinitiative sind jene, die sich weiter zum Wohl der Bürger einsetzen, kämpfen und zielorientierte Gespräche mit der Geschäftsleitung von SPAR führen.

 

In Zusammenarbeit mit der Bürgerbewegung „Die Eber“ ist unser aktuelles Ziel die Verminderung der massiv negativen Auswirkungen bei Vollbetrieb des SPAR- Logistikzentrums auf die Bevölkerung von Ebergassing.

 

Folgendes wird verhandelt:

 

  • Verlegen des LKW-Parkplatzes, weg vom Kinderspielplatz/Rodelberg
  • keine Rückfahrwarner auch tagsüber und am Wochenenden
  • Freiwillige Deckelung hinsichtlich Lärmemissionen und LKW-Aufkommen
  • keine Fleischfabrik in Ebergassing
  • Zahlung von Pönalen bei Missachtung der vereinbarten Maßnahmen
  • Einbeziehen der Bevölkerung bei nftigen Änderungen 

 

Die Bürgerinitiative und „Die Eber“ machen sich auch in Zukunft für ein lebenswertes Ebergassing stark – für uns und die Generationen nach uns!

 

 

Newsletter Dezember 2014
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Wo einst eine Blumenwiese war, wächst nun ein Stahlbeton-monster in den Himmel. Höher und breiter, schon jetzt von weitem als Mahnmal sichtbar.

Wo noch vor ein paar Monaten Bienen summten, werden bald schwere LKW ihre Rückfahrwarner aufheulen lassen. Tag und Nacht. Und das alles nur weil ein Bürgermeister mit seiner Gefolgschaft unser aller Lebensqualität aufs Spiel gesetzt hat. Alles lag in seiner Hand, seine Umwidmung hat das alles möglich gemacht.

 

Auch wenn vieles verloren scheint, keimt der Widerstand und die Vernunft wird noch manche Änderung bringen.

 

Für ein neues und faires Miteinander

in Ebergassing-Wienerherberg …

 

 

 

 

 

Darf`s ein bisserl mehr sein?

 

 

So funktioniert die Budgetplanung

 

unserer Gemeindeführung?!

Quelle: SPÖ AUSSENDUNG 2012
Quelle: SPÖ AUSSENDUNG 2012

Wie es scheint, wurden wieder

 

einmal die Kosten völlig falsch

 

eingeschätzt.

Quelle: Gemeinde 2014
Quelle: Gemeinde 2014

Mit welchen fehlgeplanten

 

Summen um das Sparareal wird

 

uns die Gemeindeführung  als

 

nächstes belasten?

 

 

 

DER TREND ZU MEHR STAAT?

5 Jahre MACHT.wmv
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Neues rund um das SPAR-Logistikzentrum

  

Nach wie vor besitzt Fa. SPAR keine gewerberechtliche Genehmigung für das im Bau befindliche Mega-Logstikzentrum in Ebergassing. Wir haben eine Beschwerde gegen den Bescheid eingelegt, da dieser in wesentlichen Punkten sich uns mangelhaft darstellt.

In der Sache wird sich die Bürgerinitiative weiter für den Schutz der Lebensqualität für die betroffene Bevölkerung engagieren und daher weiter aktiv bleiben.

 

Um auch im Ort politische Verantwortung für unsere eigene Zukunft  übernehmen zu können, hat sich nun aus der Bewegung der Bürgerinitiative eine Bürgerliste gebildet, die auch bei der nächsten Gemeinderatswahl am 25. Jänner 2015 antreten wird.

Weitere Informationen dazu erhalten Sie auf dem sehr informativen Video:

 

https://www.youtube.com/watch?v=qqKzUvwT8Ts

 

und auf

 

www.die-eber.at

 

Wir möchten auch darauf hinweisen, dass von Fa. SPAR in einer Aussendung „behauptet“ wird, dass für dieses Projekt eine positive Naturverträglichkeitsprüfung durchgeführt wurde. Dies ist einfach falsch und eine Irreführung.

Tatsächlich gab es dazu nie eine Naturverträglichkeitsprüfung.

 

 

 

Text anklicken

Der Augustin
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Dank großer Unterstützung aus der Bevölkerung konnte die Bürgerinitiative  das Spar Logistikzentrum in einigen Bereichen einschneidend eindämmen. Der nun neue eröffnete Kreisverkehr, ein Verdienst  der Bürgerinitiative, Lärmschutzwände genauso wie der massive Erdwall, all diese baulichen Maßnahmen wurden durch Gutachten und medialen Druck erzwungen.

 

Die ursprünglichen Pläne-

ohne zweiten Kreisverkehr

ohne Erdwall,

ohne Lärmschutz-

mussten geändert werden  

Gemeinsam aktiv, kreativ und initiativ seine

- Attribute, die die BI auszeichnet -

damit wurden wichtige Ziele erreicht.

 

Die Leistung der Gemeindeführung dazu etwas beizutragen, zeigt sich leider nur dahingehend, dass man gerne die Erfolge der Bürgerinitiative für sich in Anspruch nimmt ohne jegliches kollektives Handeln für uns Bürger

 

 

 

Text, bitte anklicken!

Quelle: Google
Quelle: Google

SPAR-Ebergassing

 

Es werden zukünftig rund 300.000 Fahrten/Jahr über ein Schutzgebiet 

Natur 2000 abgewickelt.

 

 

 

Natura 2000

Österreich droht Millionen-Strafe

 

Von Petra Tempfer

 

·        EU hat Vertragsverletzungsverfahren eingeleitet: Österreich muss seine Naturerhaltungsgebiete verdoppeln.

 

 

 

Wien. Eine Aubesetzung wie im Jahr 1984, als Österreicher erfolgreich gegen das Kraftwerk Hainburg protestierten - könnte man sich das heute noch vorstellen? Ein Konrad-Lorenz-Volksbegehren, das 352.000 Menschen unterstützten, um damit den Kraftwerksbau von Hainburg zu verhindern, gegen das Waldsterben zu kämpfen und stattdessen für die Errichtung von Nationalparks einzutreten? Wohl kaum.

Vielmehr hat die Nachlässigkeit Österreichs beim Ausweisen von Natura-2000-Schutzgebieten bereits die EU-Kommission auf den Plan gerufen. Sie fordert eine Verdoppelung um 220 Gebiete - bis Ende September muss Österreich eine Liste über jene Vorschläge vorlegen, bei denen bereits eine Eignung festgestellt worden ist. Spätestens bis Ende 2015 müssen alle 220 Gebiete feststehen. Sonst könnte die EU-Kommission Österreich klagen - eine Strafe von 60 Millionen Euro jährlich droht.

Quelle:

http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/oesterreich/chronik/637667_Zu-wenig-Natur-Idylle.html

 

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Raus aus dem Schatten

Die EU-Kommission mahnte Österreich ob seines unvollständigen Natura 2000-Netzwerks und leitete am 30. Mai 2013 ein Vertragsverletzungsverfahren gegen die Republik ein. Die Folge: Rund 200 neue Natura 2000-Gebiete müssen gemeldet werden. Gefordert ist jetzt ein sofortiger Baustopp für alle Projekte in den potenziellen Schutzgebieten

 

Quelle:

http://www.umweltdachverband.at/themen/naturschutz/natura-2000/aktuell/

 

 

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Ist die Gemeindeführung

 

für uns  Bürger noch da?

 

Weiterleiten ist keine Problemlösung, bis heute leiden die Anrainer unter dem extremen Staub der SPAR Baustelle, die völlig überforderte Gemeindeführung  zeichnet sich durch nichts tun aus. 

Antwort:

SPAR Logistikzentrum - Erhebliche Beeinträchtigung!!

 

Sehr geehrte Damen und Herren!

 

Danke für die Mitteilung, ich werde diese an die dafür zuständige Behörde weiterleiten.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

BGM Roman Stachelberger

 

 

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Entscheidung für uns Bürger,

Entscheidung für Lebensqualität

 

 

STAUB ÜBER EBERGASSING

 

DIE SPAR BAUSTELLEN

Neben verschiedenen anderen Luftschadstoffen ist in den letzten Jahren vor allem Feinstaub in den Mittelpunkt der Kritik geraten. Da Feinstaub bei verschiedenen Verbrennungs-prozessen sowie mechanischen Abrieb entsteht, hat es diesen Schadstoff wahrscheinlich auch schon früher gegeben.

 

Erst moderne Messverfahren haben diesen unsichtbaren Luftbestandteil erfassbar gemacht und auf die Bedeutung für die Gesundheit hingewiesen.

Feinstaub stellt ein bedeutendes Risiko für die Gesundheit dar. Er führt u. a. zu Beeinträchtigungen des Lungen-wachstums bei Kindern, Asthmaanfällen, Herzrhythmus-störungen, Herzinfarkt, Lungenkrebs und vorzeitigem Tod. Laut EU-Kommission (2004) ist für Österreich eine Verkürzung der Lebenserwartung von rund acht Monaten auf die Feinstaubbelastung zurückzuführen.

baudialog_staubvermeidung_auf_baustellen
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Bürgermeister R. Stachelberger Aussendung 29.6.2011

 „Ich darf Ihnen, liebe BürgerInnen versichern, dass ich mir der großen Verantwortung, welche ich als Bürgermeister trage, bewußt bin und keine Projekte in Ebergassing oder Wienerherberg gut heiße, von denen ich nicht wirklich überzeugt bin, dass sie zum Wohle der Gemeinde und ihrer Bürger sind.“

 

 

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Ein bereits sehr schwerwiegendes Problem ist die Lärmbelästigung in den Morgenstunden, Teilweise wird ab 5:30 mit schwerem Gerät am SPAR Gelände gearbeitet.

  

wie nachzulesen ist, ist sich selbst der Ombudsmann, Christian Kalnay, nicht ganz sicher, ob die Glaubwürdigkeit der Firma SPAR noch ernst zu nehmen ist 

BITTE ANKLICKEN
BITTE ANKLICKEN

 

THEMA STAUB 

 

Nur die BI schafft es offensichtlich Missstände aufzuzeigen.

 

Die Durchschlagskraft der BI wurde wieder unter Beweis gestellt, auf direkte Gespräche mit SPAR wurde reagiert, im Gegensatz zum Bürgermeister.

Der selbst nach unserer schriftlichen Aufforderung, Beschwerden nur an eine andere Behörde weiter senden kann, statt Macht seines Amtes selbst mit SPAR Kontakt aufzunehmen.  

Wobei auch die Weiterleitung an die BH, von der BI schon längst in die Wege geleitet wurde.

 

Ein weiterer Beweis für die offensichtliche Unfähigkeit der Gemeinde-verantwortlichen selbst bei diesen Anliegen effizient zu reagieren.    

Man braucht offensichtlich die BI um sogar einfache Missstände einzustellen

 

 

 

Antwort:

SPAR Logistikzentrum - Erhebliche Beeinträchtigung!!

 

Sehr geehrte Damen und Herren!

 

Danke für die Mitteilung, ich werde diese an die dafür zuständige Behörde weiterleiten.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

BGM Roman Stachelberger

 

 

 

 

  Lärm:


  Umweltproblem


  mit schweren Folgen

Auszug aus dem SPAR-

 

BÜRGERMEISTERBRIEF 

...........und so sieht es in der REALITÄT aus? 

 

 

 

 

 

 

Unter der Rubrik „Anrainer-Berichte“ ist nachzulesen, mit welchen Auswirkungen auch wir in Ebergassing konfrontiert werden könnten, Anrainer des SPAR- Logistikzentrums/Spratzern berichten.

 

Leben und Leiden neben einen SPAR-Logistikzentrum

 

 

 

Naturvernichtung durch internationale Großkonzerne

Eine Umweltstudie der Vereinten Nationen klagt die 3.000 größten Konzerne der Welt an, die Naturschätze der Erde schwer zu schädigen. Allein diese Unternehmen verursachen pro Jahr Umweltschäden in einer Höhe von etwa zwei Billionen Euro. In einem Interview sagte UN-Umweltchef Achim Steiner: „Das natürliche Kapital der Welt wird in großem Stil vernichtet.“ Laut der neuen Studie des UN-Umweltprogramms UNEP haben der Artenschutz und die Erhaltung der Natur für die meisten Unternehmen keinerlei Bedeutung. Achim Steiner klagt an: „Der Raubbau an der Natur durch die Wirtschaft setzt sich seit Jahren ungebremst fort.
Quelle: http://www.wirtschaft-global.de/die-grosten-konzerne-der-welt-vernichten-die-natur.html

 

DEMO 7. Mai 2014

 

Trotz Regenwetter haben

auffallend viele den Weg

zum Volksheim gefunden,

dies war ein starkes

Zeichen an SPAR.

Ein großes DANKE

an alle Demonstranten, 

die 900 offizielle Unterzeichner

gegen das Mega-Logistikzentrum

vertreten haben.  

 

 

Demoflugzettel 7.5.2014
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DEMO

 

Liebe Unterstützer,

wie uns mitgeteilt wurde, lud SPAR unter dem Motto " Aktuelle Stunde zum SPAR-Logistikzentrum" kommenden Mittwoch, den 7. Mai 2014 um 19Uhr in das Volksheim, einen ausgewählten Personenkreis, ein.

 

Unser Protest bleibt ungebrochen, deshalb rufen wir VOR der SPAR-Projektpräsentation,

am Mittwoch, den 7. Mai 2014 von 18.30Uhr-19.00 Uhr zur Demonstration vor dem Volksheim auf.

 

Bitte geben Sie Ihrer Meinung eine Stimme und unterstützen uns!

 

Damit wir unseren Ort lebenswert erhalten - für uns und die Generationen nach uns.

 

 

 

 

 

  Grüne Klubobfrau in Ebergassing:

 

 

„Aktiv werden

zahlt sich immer aus!“

 

Helga Krismer und Madeleine Petrovic bedanken sich bei Mitgliedern der Bürgerinitiative für ihren Einsatz zum Erhalt der Lebensqualität der Ebergassinger

Seit Jahren kämpft die "Bürgerinitiative Kontra-Logistikzentrum Ebergassing" gegen den Bau eines Spar-Logistikzentrums bei der Ortseinfahrt von Ebergassing. Gutachten und Lärmmessungen wurden eingeholt und durchgeführt, um bei einer Umweltverträglichkeits-prüfung mit Zahlen, Daten und Fakten argumentieren zu können. Aber soweit sollte es gar nicht kommen: Das Bundesverwaltungsgericht hat die Beschwerden des Umweltdach-verbandes und der NÖ Umweltanwaltschaft abgewiesen und damit eine UVP für das geplante Spar-Logistikzentrum für nicht notwendig erachtet. Damit könnte schon in nächster Zeit der Spatenstich für das Projekt erfolgen. Für die Bürgerinitiative natürlich ein Rückschlag. Aufgeben will man aber nicht: „Wir haben für die Ebergassinger viel erreicht: Lärmschutz-und Sichtschutzwälle, eine Deckelung der Lkw-Wallfahrten, Lkw-Durchfahrtsverbot durch den Ort, etc. Jetzt müssen wir darauf achten, dass Spar hier zumindest Wort hält und diese Vereinbarungen auch umsetzt“, so Sprecher Thomas Edelmaier.

 

Die neue Grüne Klubobfrau im NÖ Landtag, Helga Krismer, die den Job Anfang Jänner von Madeleine Petrovic übernommen hat, besuchte gemeinsam mit Petrovic die Mitglieder der Bürgerinitiative am Donnerstag in Ebergassing und weiß nur zu gut, wie sich die Kämpfernaturen jetzt fühlen: „Wir erleben in Niederösterreich derartige Situationen sehr oft. Projekte in Natura-2000-Gebieten oder Naherholungsgebieten, in ruhigen Lagen erfahren einen Einschnitt, der so nicht nachvollziehbar ist. Eine Umweltverträglichkeitsprüfung soll die Lebensqualität der Bevölkerung, den Schutz von Natur, Umwelt und Tierwelt wahren. Immer öfter werden in Niederösterreich Projekte als nicht-UVP-pflichtig eingestuft. Man stellt sich so auf die Seite der Großkonzerne. Die Auswirkungen bekommen allerdings die BürgerInnen zu spüren. Auch in Ebergassing wird es für die Bevölkerung nicht lustig.“

 

Die Grüne weiß aber, dass man sich davon nicht entmutigen lassen darf: „Ohne Euch wäre die Bevölkerung nie so transparent über die Dimension des Projekts informiert worden. Ohne Euch gäbe es auch keine Lärmschutzmaßnahmen, von denen nun alle profitieren. Euer Engagement hat sich ausgezahlt!“

Als kleines Dankeschön für dieses Engagement überreichte Krismer ein von der Lebenshilfe-Werkstätte in Krems gefertigten, hölzernen Puzzlesteine: „Ein Symbol für Eure Initiative für mehr Umweltschutz, Lebensqualität  und Transparenz in Niederösterreich“, wünscht sich die Grüne Klubobfrau.

 

Madeleine Petrovic lässt es sich indes nicht nehmen, ihre Kontakte in Brüssel über das geplante Projekt von SPAR zu informieren: Mit Hilfe des EU-Rechts konnten wir in letzter Sekunde schon viel Unsinn verhindern. Wer weiß – vielleicht, findet sich noch ein Hebel, der den BürgerInnen zu mehr Mitspracherecht verhilft.“

 

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           "UVP schafft Klarheit" 

 

Schlechte Noten für Ausbau 

Umweltbundesamt und Grüne stellen Plänen kein gutes Zeugnis aus.

       

 

Das Design Outlet Center Parndorf ist bereits jetzt das größte Factory Outlet Center Mitteleuropas. Nun sollen zu den rund 32.000 m² Verkaufsfläche 4000 dazukommen. Die Parkplätze sollen von 2867 auf 4166 aufgestockt werden. Den Grünen ist diese Ausweitung ein Dorn im Auge. "Statt einem weiteren Megaprojekt sollen die Ortszentren wieder belebt werden, damit Einkaufen auch ohne Auto möglich ist", erklärt Grüne Nationalrätin Christiane Brunner. Außerdem befürchten die Grünen eine zusätzliche Verkehrsbelastung für die Region.

Zu viele Parkplätze

Die Bedenken der Grünen werden vom Umweltbundesamt gestützt. Im Rahmen der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP), die erstmals für den Ausbau der Phase 5 notwendig ist, kommt das Umweltbundesamt zu dem Schluss, dass die Auswirkungen auf die Umwelt in den Projektplänen unzureichend dargestellt sind. So ist zum Beispiel die Berechnung des Gesamtverkehrs nicht nachvollziehbar. Der Lieferverkehr wird völlig ignoriert und die Anzahl der geplanten Parkplätze übersteigt bei Weitem den Anforderungen des Burgenländischen Raumplanungsgesetzes.Demnach sind pro 100 Verkaufsfläche mindestens sechs Stellplätze vorgesehen. Das wären nach Fertigstellung von Phase 5 mindestens 2152 Parkplätze. Geplant sind aber 4166. Das könnte sich negativ auf die Bodenfunktionen auswirken.

Parndorfs Bürgermeister Wolfgang Kovacs kann die Kritik der zusätzlichen Verkehrsbelastung nicht nachvollziehen. "Die Flächen sind als Bauland gewidmet und das Verkehrskonzept ist dementsprechend darauf ausgerichtet. Der Autobahnanschluss ist direkt vor der Tür." Der Ortschef hebt hervor, dass der Ausbau zusätzliche Arbeitsplätze bringt und daher ein Gewinn für die Region ist. "Dass sich Betriebe auch im Ortskern ansiedeln sollen, unterstütze ich. Das funktioniert in Parndorf aber recht gut", sagt Kovacs.

Die Entscheidung in der UVP liegt bei der Landesregierung. "Ein abschließendes Ergebnis ist noch ausständig. Es sind noch einige Verbesserungen notwendig", erklärt Franz Csillag vom Referat für Umweltschutz und Verkehr.

Die Grünen fordern jedenfalls eine ordentliche Darstellung des Projekts mit allen Auswirkungen. "Die Bevölkerung muss wissen, was da wirklich auf sie zukommt", sagt Brunner.

Die Outlet Center Parndorf GmbH war aufgrund des laufenden Verfahrens zu keiner Stellungnahme bereit.

(KURIER) ERSTELLT AM 14.03.2014,

 

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Die Bürgerinitiative hat bisher viel erreicht um die Auswirkungen des SPAR-Megaprojekts einzudämmen und uns Ebergassinger zu schützen

 

Ohne unseren aktiven Widerstand und Dank der großen Unterstützung der Ebergassinger BürgerInnen wären viele Schritte nicht möglich gewesen.

 

Doch eines muss uns allen leider bewusst sein, solange die regierende Ortspolitik dieses Projekt der Firma SPAR so grenzenlos unterstützt, können neue und weitere negative Situationen sehr schnell auf uns zu kommen. (Betriebserweiterung wie Bäckerei, Fleischfabrik etc.)

 

Die Freude der SPÖ-Ortsführung über das SPAR-Projekt, das speziell  in den Nachtstunden eine Verkehrszunahme von teilweise weit über 300% auslösen wird, ist höchst bedenklich und sollte niemanden unberührt lassen, weil ALLE Bürger davon betroffen sein werden.

 

NEWSLETTER März Nr.2
Newsletter-März_2_2014.pdf
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.......................

 

 

WICHTIG  

 

Den eingelangten gewerberechtlichen Bescheid für Sie zum Nachlesen. 

 

Wir bitten Sie noch aktiv Ihre Bedenken und Einsprüche zum gewerberechtlichen Verfahren per E-Mail bis Anfang April an uns zu senden, damit wir Ihren Input auch in die Beschwerde unseres Anwalts, Dr. Vana einfließen lassen können.

 

kontra.log@gmx.at

 

Für uns Bürger droht nun ein großes Stück Lebensqualität verloren zu gehen, daher wird die Bürgerinitiative auch weiterhin hochaktiv bleiben

Gewerbebescheid
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traurige Realität 

 

Für uns stellt sich dieses Urteil als Kniefall vor dem Konzern SPAR da.

Was uns betroffenen Bürgern mit diesem Urteil auch vermittelt wurde, ist das Gefühl, hier wurde nicht Gerechtigkeit sondern nur Recht gesprochen, das aufgrund der Auslegung von Paragraphen leider sehr dehnbar ist.

                                                                                                                Durch die Projektrealisierung werden die Ebergassinger mit zusätzlichen 782KFZ-Fahrten täglich - auch in der Nacht -mit allen negativen Auswirkungen wie Lärm, Abgasen, Flutlichtanlage usw. massiv ihre bisherige Lebensqualität einbüßen.Nicht ohne Grund hat der NÖ-Umweltanwalt Prof. Rossmann und der Umwelt-dachverband eine UVP (Umweltverträglichkeitsprüfung) gefordert.

 

SPAR stellt sich in den Medien immer wieder als besonders umweltbewusstes Unternehmen darund hat es trotzdem nicht der Mühe wert gefunden, eine freiwillige UVP durchführen zu lassen.Mit dieser UVP wäre die maximale Kapazität der Anlage mitten in einem Natura 2000 Gebiete und in einem Luftsanierungsgebiet (IGL)(bereits jetzt sehr häufig überschrittene Feinstaubwerte – wie wird das die Zukunft aussehen?) bestmöglich geprüft geworden.

 

Wir leidtragenden Bürger von Ebergassing bekommen also den Eindruck, dass das Umweltengagement von Spar lediglich ein Werbegag ist, denn wenn konkret ausgewiesenes Natura 2000 Gebiet erhalten werden soll, verabsäumt es Spar bewusst, sich ausreichend um Natur und Menschen zu kümmern.

 

 

 

 

 

 

Quelle: NÖN 12.3.2014
Quelle: NÖN 12.3.2014

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 Wir veröffentlichen nicht unsere Meinung,

wir vertreten die öffentliche Meinung

 

Umfrage „Bezirksblätter“

 

26.9.2012

Quelle: 26.Sep. 2012 Bezirksblätter
Quelle: 26.Sep. 2012 Bezirksblätter

Neue Verkehrszählung und Umgebungslärmmessung sprechen klar gegen das SPAR-Logistikzentrum in Ebergassing

Am 26.2.2014 wurde im vollgefüllten Gasthaus Adamcsak der Neue von der staatlich akkreditierten NUA Umweltanalytik erstellte Messbericht präsentiert, der weitere triftige Details enthält, die klar gegen das geplante SPAR Logistikzentrum sprechen. 

Die dafür im Dezember 2013 durchgeführte Verkehrszählung zeigt zusammen mit den von SPAR bekannt gegebenen Zahlen ein massives Ansteigen des PKW- und Schwerlastverkehrs. In der besonders sensiblen Nachtkernzeit zwischen 0 Uhr und 4 Uhr würde das Verkehrsaufkommen auf der B15 sogar um 337 % zunehmen!

 

Schon im Jahr 2011 wurde ein Gutachten der TU-Wien eingebracht, nun bestätigen die neuen Messungen unsere größten Befürchtungen. 

Die Messergebnisse des derzeitigen Umgebungsschalls belegen eindeutig, dass mit den im Gewerbeverfahren bekannt gewordenen Lärmemissionen durch das SPAR-Logistikzentrum eine massive Verschlechterung der bisherigen Situation eintreten würde. 

Die Präsentation der aktuellen Messung zeigt, wie im Gewerbeverfahren nur ein Schnittwert (Mittelwertbildung über mehrere Stunden) beurteilt wurde, wobei gerade in den Nachtstunde die Verkehrs- und Lärmzunahme überproportional ausfällt und diese nahezu ignoriert bleibt.    

 

Diese rechnerischen Mittelwerte können eine Situation vorgaukeln, die in keiner Weise dem menschlichen Schallempfinden entspricht.

 

Wichtig ist für dieses Vorhaben eine Umweltverträglichkeits-prüfung. Hier ist es unverständlich, dass diese SPAR bislang ablehnt und auch die Gemeindeführung von Ebergassing gegen eine solche Untersuchung ist, die das wahre Ausmaß zeigen würde.

 

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Auch wenn wir schlafen – 

 

unsere Ohren bleiben wach...

Das Gehör ist, evolutionsgeschichtlich betrachtet, ein höchst effizientes Frühwarnsystem. Tag und Nacht leitet es jedes Geräusch ans Hirn weiter. Denn es könnte von einem Feind stammen. Das Resultat: Der Körper schüttet Stresshormone aus und versetzt uns damit in eine Hab-Acht-Stellung. Was in der Steinzeit sinnvoll war, ist heute eher schädlich. Da wir nicht weglaufen, bauen sich die Stresshormone auch nicht wieder ab. Die Folge: Das Herz und die Blutgefäße werden angegriffen.

 

Mehr zu den aktuellen Umgebungslärmmessungen 

                          

Mittwoch, 26.2.2014 19:00

Gasthaus Adamcsak

  

informieren Sie sich

 

 

Quelle:NÖN 19.2.2014
Quelle:NÖN 19.2.2014

Zur Erinnerung

 

Bericht der BI von 22.02.2012

 

Am 5.2.2012 wurde von uns, BI, an alle Gemeinderatsvertreter ein Brief verschickt (siehe Beitrag vom 16.02.2012)

 

Mit der Bitte noch einmal über alle Punkte, die uns und das Wohl dieses Ortes im Bezug mit dem SPAR-Logistikzentrum betreffen, nachzudenken.

Wir hoffen, dass sich ein jeder Gemeinderatsvertreter, der für dieses Monsterprojekt gestimmt hat, über dessen Folgen auch wirklich bewusst ist.

Es hat keiner der Befürworter auf unseren Brief reagiert!!!

 

aber wir haben eine Antwort und Stellungnahme der ÖVP erhalten,

die für dieses Mega SPAR-Projekt mit einem  NEIN  gestimmt hat.


Brief als Pdf zum Download

ÖVP Stellungnahme
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Quelle:property magazine
Quelle:property magazine

 

 

Z e u g n i s v e r g a b e 

 

In den nächsten Wochen ist es wieder soweit, tausende Schüler warten mit Spannung auf ihre Zeugnisse. Die Schüler werden für ihr Engagement und ihre Leistung bewertet, noch gibt es die Möglichkeit für das zweite Halbjahr sich einen positiven Klassenabschluss zu erarbeiten.

 

Unter diesem Motto hat sich die BI erlaubt, aus der Sicht der betroffenen Bürger der Firma  Spar eine Zwischenbewertung auszustellen. Leider hat der Schüler "SPAR" dabei mehr als schlecht abgeschnitten, doch gibt es auch für Spar noch die Möglichkeit sich einen positiven Abschluss zu erarbeiten.

 

 

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Ein neuerlich, durch die Bürgerinitiative, beauftragtes Umgebungslärmgutachten bringt drastische Erkenntnisse rund um das geplante SPAR Logistikzentrum in Ebergassing

 

Die Bevölkerung sieht ihre Lebensqualität durch  die zu erwartenden Mehrbelastung von Lärm, Feinstaub und Verkehr gefährdet.

 

Eine erst im Dezember 2013 beauftragte Lärmmessung bei der NUA Umweltanalytik GmbH. bestätigt das schon im Jahr 2011 erstellte Gutachten der TU Wien, aus dem entnommen werden kann, dass sich die Lärmsituation durch das SPAR Logistikzentrum drastische ändern würde. Die neue Messung wurde an zwei Standorten unmittelbar neben dem SPAR- Betriebsgebiet durchgeführt und ergab, dass es speziell  in den Nachtstunden im Ort so ruhig ist dass die Geräusche aus dem Logistikzentrum die Lärmsituation eindeutig dominieren würde. Ebenso wurde eine Verkehrszählung entlang der B15 vorgenommen.  

 

 

Kurz zusammengefast:

Verkehrszählung:

bei der Gegenüberstellung der Verkehrszahlen aus dem Gewerbeverfahren wird schnell klar, dass von 0 bis 1h in der Nacht sich das gravierend ändern wird. (von derzeit 7 KFZ auf 116+7 KFZ in Zukunft)

Basisschallpegel:                                   

 

zeigt wie hoch das Grundgeräusch ist. Wir liegen hier bei etwa 20 dB das ist schon so leise, dass es an der Nähe der Messgrenze des Schallpegelmessers liegt.

Mitternacht:

Zeitraum 0.00-0.30h die einzelnen "Zacken" kommen von vorbeifahrenden KFZ, Zug oder Flugzeugen. Dazwischen ist der Basisschallpegel der so niedrig ist, dass deshalb "fast jedes" Geräusch aus dem

Betriebsgebiet akustisch dominieren wird.  Da wo derzeit noch Stille ist, würde man sehr, sehr deutlich das Logistikzentrum lärmen hören.

 

 

Auf Grund des nachgewiesen geringen Grundgeräuschpegels stellt der Anwalt der Bürgerinitiative einen Antrag auf lärmtechnische und umweltmedizine Stellungnahme bei der Behörde.

UVP:

Zu erwartender Lärm, Feinstaub und erhöhtes Verkehrs-aufkommen auch außerhalb des Betriebsgebietes sind nur einige Punkte warum der Umweltanwalt Dr. Rossmann und der Umweltdachverband  bereits im Oktober Einspruch zur abgelehnten UVP beim Umweltsenat und seit 1.1.2014 beim Bundesverfassungsgericht eingebracht hat. Das Verfahren ist noch im Laufen.

Ein Termin für die Parteienanhörung  steht noch nicht fest.

 

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Mitten im Immissionssanierungsgebiet-Luft (IG-L)

 

und sogar auf einem Teil des Natura 2000 Schutzgebietes sieht die Firma SPAR eine „hervorragende Fläche“ für eines der größten Lebensmittel – Logistikbetriebe.

 

Um den Wienerraum zu beliefern müsste der aus Ebergassing kommende LKW  rund 40 Kilometer durch das NÖ  IG-Luft Gebiet zurücklegen. Solch eine Standortwahl ist weder „hervorragend“ noch „nachhaltig“ 

 

Zusätzliche 300.000 KFZ/Fahrten im Jahr durch SPAR sind der Ebergassinger Bevölkerung nicht zumutbar.

 

Quelle:Wirtschaft NÖ
Quelle:Wirtschaft NÖ
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Quelle:VCÖ
Quelle:VCÖ

Verkehr ist in Städten der Hauptverursacher

von krebserregendem Feinstaub

                                                mehr dazu, bitte hier klicken 

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MEILENSTEINE DER ERFOLGSGESCHICHTE
60 Jahre SPAR. 60 Jahre für Österreich?? 

 

Preisabsprachen:

Bußgeldanträge gegen Spar

Die Ermittlungen der Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) halten die Lebensmittelbranche in Atem. Die BWB hat gegen Unternehmen der Spar-Gruppe zwei Bußgeldanträge beim Kartellgericht Wien wegen Verstößen gegen das Kartellverbot eingebracht.

 

Die Anträge wurden am 29. November 2013 und am 16. Dezember 2013 eingebracht, teilte die BWB nun mit. Die Höhe des beantragten Bußgeldes wollte die Behörde auf Anfrage nicht kommentieren.

„Nach Auswertung umfangreicher Beweismittel hat sich der begründete Verdacht erhärtet, dass die Endverkaufspreise für verschiedene Produktgruppen (z. B. Molkereiprodukte, Bier) zwischen Unternehmen der Spar-Gruppe und Lieferanten durch Vereinbarungen und/oder abgestimmten Verhaltensweisen direkt und indirekt festgesetzt wurden“, heißt es in der Mitteilung. Die vertikalen Preisbindungen seien „auch durch (indirekte) horizontale Abstimmungen ergänzt“ worden.

 

Mehrere Razzien durchgeführt

Im Jänner und Februar 2013 hatten die Wettbewerbshüter acht Tage lang die Spar-Konzernfiliale in Salzburg durchsucht und im August auch der Kärntner Spar-Regionalzentrale einen Besuch abgestattet. Spar und die BWB haben sich in der Vergangenheit einen medialen Schlagabtausch geliefert.

 

Spar fühlt sich von den Wettbewerbshütern wegen des Verdachts von Preisabsprachen zu Unrecht verfolgt und mittels Spionagesoftware sogar kurzfristig überwacht - mehr dazu in Spar-Chef wirft BWB Spionage vor (salzburg.ORF.at).

Quelle: ORF

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                                                                                                             Freitag, 20.12.2013

 

Am 20. Dezember lud die Bürgerinitiative Kontra-Logistikzentrum Ebergassing Freunde und Unterstützer zum Punsch in das Schloss Ebergassing ein.

 

Neben VP-Obmann Mag. Herbert Böhm und Aktion 21 Obfrau Herta Wessely (Dachverband der Bürgerinitiativen) durften wir die Clubobfrau der Grünen NÖ Dr.in Madeleine Petrovic begrüßen.

 

Im weihnachtlichen stimmungsvollen Ambiente des Schloss Ebergassing genossen zahlreich geladene Gäste den selbstgemachten Punsch und Weihnachtsbäckerei.

 

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Studie:

EU Feinstaubgrenze schadet Gesundheit / Topaktuell im ORF

Quelle:ORF/    BITTE ANKLICKEN
Quelle:ORF/ BITTE ANKLICKEN

Viel zu hoch angesetzt

 

Die gesetzlichen EU-Grenzwerte in Sachen Feinstaub sind gesundheitsgefährdend. Zu diesem Schluss kommt eine neue Überblicksstudie. Für diese wurden die Ergebnisse von 22 Einzelstudien herangezogen. Bereits Werte weit unter der EU-Grenze werden darin als schädlich für die Gesundheit bezeichnet. Die Kleinstpartikel würden tief in Lunge und Kreislauf eindringen und schwere Erkrankungen auslösen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) verweist unterdessen auf ihre weitaus geringeren Grenzwertempfehlungen.

 

 

Und wir leben in einem Feinstaub-Sanierungsgebiet......eine Zumutung so etwas……….

 

Presse anklicken

Umweltverträglichkeits-prüfung (UVP) zum Schutz der Bevölkerung

 

Motivenbericht der Gemeinde Ebergassing

 

der geplante Gewerbepark, der auch der Behörde vorliegt, zeigt eine geplante Fläche mit weit über 25 Hektar.

 

Somit ist nach Ansicht der BI der Tatbestand eines Gewebeparkes lt. Motivenbericht von Mai 2011 erfüllt und eine UVP gerechtfertigt. 

 

(Ausschnitt Motivenbericht)

Zielsetzung der geplanten Änderung

Wie schon in der Einleitung erwähnt, liegt Ebergassing sehr verkehrsgünstig im Dreieck A3, S1, A4. Wien ist ebenfalls sehr gut zu erreichen, der Flughafen Schwechat ist auch nur ca. 15km entfernt.

Diese Standortgunst in der stark wachsenden und prosperierenden „Twin City Region Wien-Bratislava1“ ermöglichte der Gemeinde auch bisher wirtschaftlich erfolgreich zu sein und Klein-, Mittelund Großbetriebe anzusiedeln.

 

Im Zuge dieses Änderungsverfahrens ist geplant, für Mittel- und Großbetriebe neue

Entwicklungsflächen zur Verfügung zu stellen, um die Tradition Ebergassings als attraktiver Betriebs und Industriestandort fortzuführen und Ebergassing weiter wirtschaftlich zu stärken.

Im rechtskräftigen Örtlichen Entwicklungskonzept der Gemeinde Ebergassing sind 4

 

Betriebsgebietsbereiche ausgewiesen. Der einzige Standort, in dem Betriebsneugründungen möglich sind, die über die Größe von Kleinbetrieben bzw. die kleinräumige Erweiterung von bestehenden Betriebsgebietsstandorten hinausgehen, ist der Standort Ebergassing - „Waldneurisse“.

 

 

Quelle:Kurier 23.11.2013
Quelle:Kurier 23.11.2013

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Newsletter Nov. 2013

NÖ Umweltanwalt stellt sich hinter die Bürgerinitiative und fordert Umweltverträglichkeits-prüfung (UVP) zum Schutz der Bevölkerung

 

Die NÖ Umweltanwaltschaft teilt schon lange die Befürchtungen der Bevölkerung vor den negativen Aus-wirkungen durch das riesige Logistikzentrum. Immerhin würde es  eines der größten in Europa werden und eine gewaltige Verkehrslawine auf die Bevölkerung zurollen.  Der NÖ Umweltanwalt Prof. Dr. Rossmann hat deshalb bei der NÖ Landesregierung eine UVP beantragt, die nun völlig unverständlich trotz der dafür vorhandenen Gesetze durch die Behörde abgelehnt wurde. Die ehrliche Prüfung der Auswirkung durch das SPAR-Projekt und die riesige Verkehrslawine soll anscheinend verhindert werden. Die Bürgerinitiative protestiert dagegen und bereitet einen Einspruch vor.............................................. 

 

mehr dazu, Newsletter Nov. 2013

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Umweltverträglichkeitsprüfung SPAR-Logistikzentrum Ebergassing

                                                              

Entscheidung des NÖ Umwelt-anwalts durch NÖ-Landesregierung missachtet

 

Geht es nach der Behörde, wird eines der größten Lebensmittel Logistikcenter mit all seinen Auswirkungen auf die Bevölkerung mittels UVP nicht geprüft.  

 

Wiederholt ist es beim geplanten und nach wie vor nicht bewilligten SPAR-Logistikzentrum in Ebergassing zu einem höchst sonderbaren Bescheid durch die Behörde gekommen. Der NÖ-Umweltanwalt Dr. Rossmann stellte gestützt auf die eindeutige Rechtslage fest, dass für dieses Projekt eine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) durchzuführen ist.  Die Niederösterreichische Landesregierung kam dann nach Rückfrage bei SPAR, der Gemeinde und der Gewerbebehörde per Bescheid zum Schluss, dass  dafür keine solche Prüfung erforderlich ist.

 

„Das ist alles höchst  ärgerlich und sonderbar“, so Thomas Edelmaier von der Bürgerinitiative Ebergassing, „Bei diesem Projekt handelt es sich um eines der größten Lebensmittel- Logistikzentren in Mitteleuropa und der Umweltanwalt beantragt richtigerweise eine ordentliche Prüfung der Umweltverträglichkeit und die Behörde weigert sich trotz gesetzlicher Vorgaben diese zu erteilen! Die Prüfung der Auswirkung durch die riesige Verkehrslawine soll anscheinend durch die Behörde verhindert werden. Das verstehen die Bürger nun wirklich nicht!“. Das auch deshalb, da Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll der Bürgerinitiative persönlich eine sorgfältige Prüfung dieses Monsterprojekts zugesichert hat.

 

Bereits bei der Prüfung der Naturverträglichkeit gab es eine ähnliche Situation. Hier hatte die Behörde eine Naturverträglichkeitsprüfung für nicht notwendig erachtet. Auch trotz einem fundierten Gegendarstellung  und einer eindeutigen Stellungnahme von der Europäischen Kommission bleibt die Behörde weiterhin stur und uneinsichtig. „Wir haben darauf reagiert und den Fall inzwischen der Volksanwaltschaft zur Prüfung übergeben.“, so Thomas Edelmaier

 

Enttäuscht sind viele Bürger auch von der Gemeinde Ebergassing, die sich in einer schriftlichen Stellungnahme ebenfalls gegen eine Umweltverträglichkeitsprüfung ausspricht. Thomas Edelmaier: „Eine SPÖ-Gemeindeführung, die sich gegen eine lückenlose Untersuchung  der Verkehrslawine und der Umweltbelastung ausspricht, hat für uns jedes Vertrauen verloren!“

Unterdessen gibt man sich bei der Bürgerinitiative zwar enttäuscht, jedoch zuversichtlich.  Es wird ein  Einspruch vorbereitet, bei dem man gute Chancen auf Erfolg sieht.

 

Zur Erklärung:

Nur bei einer UVP-Prüfung über das Logistikcenter würde der momentane und der zu erwartende gesamte Verkehr und die daraus folgende Gesamtbelastung berücksichtigt werden.

 

 http://data.noe.gv.at/Umwelt/Umweltschutz/Umweltrecht-aktuell/U_725.html

 

 

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Krebsrisiko: 

WHO warnt vor Gefahr durch Diesel-Abgase

Die Abgase von Diesel-Motoren sind ein größeres Gesundheitsrisiko als bislang angenommen. Die Wahrscheinlichkeit sei hoch, dass viele Fälle von Lungenkrebs in einer Verbindung mit den Dämpfen stünden, teilten Forscher der WHO mit. Das Risiko sei vergleichbar mit dem von Passivrauchen.

 

Das Einatmen von Dieselabgasen ist nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gefährlicher als bisher gedacht. Die WHO stuft die Abgase des Treibstoffs nun nicht mehr nur als potenziell krebserregend ein, sondern sieht Belege für einen eindeutigen Zusammenhang mit der Krankheit.

 

Quelle: spiegel.de

 

 

+WICHTIG+WICHTIG+WICHTIG+WICHTIG+WICHTIG+WICHTIG+WICHTIG+WICHTIG+WICHTIG+

 

 

Projektänderung SPAR

 

Da die Bezirkshauptmannschaft Klosterneuburg in ihrem Schreiben vom 24.9.2013 verlautbart hat, die nachträglich eingereichten Projektänderungen der Fa. SPAR - welche aufgrund des negativen Ortsbildgutachtens zwingend notwendig waren - in dieser Form zu akzeptieren und dem Projekt dadurch formal grünes Licht zu geben, sieht sich die BI genötigt darauf zu reagieren

 

Ein zehnminütiges Blättern im nachgereichten Spar-Projekt reichte vollkommen aus, um mit dem berühmten Hausverstand zu erkennen, dass auch die überarbeitete Version aus unserer Sicht mangelhafte Gutachten vorweist.

 

Lärmpegelspitzengutachten, die vielleicht bei Windstille, aber niemals bei unserem berüchtigt strammen Westwind (ca. 260 Tage/ Jahr) ihre Gültigkeit haben!

Ein amtsärztliches Gutachten, dass sich bezüglich der negativen Auswirkungen von Lärm auf den Organismus, auf eine 23 (!!!) Jahre alte Untersuchung bezieht!

Und einiges mehr.                    

 

Schön langsam beginnt die offen zur Schau gestellte Oberflächlichkeit zu schockieren, mit der die Lebensqualität von Generationen nachhaltig verschlechtert werden soll!

 

Als Bürger dieser Republik haben wir alle ein Recht darauf, dass sich die zuständige Behörde nach besten Wissen und Gewissen bei der Genehmigung von Großprojekten dieser Art für die Sicherheit und Gesundheit der betroffenen Bevölkerung einsetzt und klar nachvollziehbare, sowie unabhängige Entscheidungen trifft.

Aber offensichtlich soll das Projekt, welches scheinbar auf ziemlich wackeligen Füßen steht, mit allen Mitteln durchgedrückt werden.

 

Conclusio:

Die BI möchte die BH Klosterneuburg nochmals auf Ihre Sorgfaltsplicht erinnern und wird sich weiterhin mit Hilfe von Experten entschlossen gegen, aus unserer Sicht, mangelhafte Gutachten wehren. 

 

Nächster Schritt:

Der dringend erforderliche und von unseren Experten fachlich herausragend ausgearbeitete Einspruch der BI Kontra-Logzentrum wird im Falle der Bescheidzustellung von unserem Rechtsanwalt während der Einspruchsfrist bei der Behörde eingebracht. Der Ball liegt dann wieder in Klosterneuburg.

 

Die aus unserer Sicht leicht erkennbaren Mängel, sollten auch für eine Ebergassinger Gemeindeführung erkennbar sein. Sollte es von dieser Seite zu keinem Einspruch kommen, stellt sich uns die Frage:

kann oder möchte die Gemeindeführung nicht zum Schutz ihrer Bürger darauf reagieren? Somit wird wieder viel Raum für Gerüchte geschaffen.

 

Offener Brief an

Herrn Dr. Gerhard Drexel

Vorstandsvorsitzender der Firma SPAR

                                                                                                                                     Ebergassing, 7.10.2013

SPAR-Logistikzentrum in Ebergassing

 

Sehr geehrter Herr Doktor Drexel,

im Laufe der letzten Monate haben wir bereits mehrmals um einen Termin für ein persönliches Gespräch mit Ihnen in Ihrer Funktion als Vorstandsvorsitzender der Firma SPAR angefragt.

 

Der erste angebotene Termin für ein Gespräch im Juni d.J., das wir anstatt mit Ihnen mit Herrn Magister Poppmeier abhalten sollten, wurde nach unserer Demonstration vor dem Hotel Modul von Diesem abgesagt.

 

Nach der Ankündigung unserer Demonstration in Salzburg im September d.J. hat uns Ihre Pressesprecherin Frau Berkmann mitgeteilt, dass Sie uns zeitgleich ein Gespräch in Marchtrenk und die Möglichkeit für eine Demonstration vor dem dort ansässigen SPAR-Logistikzentrum anbieten.

 

Dies erweckt den Anschein, dass Terminvorschläge Ihrerseits nur dann angeboten oder leider auch abgesagt werden, wenn die Bürgerinitiative mit Hilfe von öffentlichen Auftritten ein Zeichen setzt.

 

Im Hinblick auf die Unternehmenswerte der Firma SPAR – menschenfreundlich, modern und unkompliziert – starten wir erneut den Versuch, ein ebensolches Gespräch mit Ihnen persönlich zu führen. Wir verstehen, dass Expansion für einen derart großen Konzern wichtig ist um marktgerecht optimal arbeiten zu können. Aber genau aus diesem Grund geht unser Ansinnen nicht nur in die Richtung, das Logistikzentrum in Ebergassing zu verhindern, sondern Sie bei der Suche nach verkehrstechnisch wesentlich besseren Alternativen zu unterstützen.

 

Zur bereits bestehenden Alternative in Fischamend gibt es mittlerweilen noch eine Weitere, die in den Dimensionen genau passen, weiters über einen direkten Anschluss an eine Schnellstraße verfügen und auch direkt an der Wiener Stadtgrenze (Ihrem Hauptauslieferungsziel) liegen würde. Herr Mag. Huber wurde darüber bereits informiert.

 

Deshalb möchten wir Ihr Angebot vom September d.J. mit uns persönlich in Kontakt zu treten sehr gerne wahrnehmen und bitten um 3 zeitnahe Terminvorschläge.

 

In Erwartung eines produktiven und für alle zielführenden Gespräches verbleiben wir

 

mit freundlichen Grüßen

B ü r g e r i n i t i a t i v e e.V.
Kontra-Logistikzentrum-Ebergassing

 

Projektänderung SPAR Logistikzentrum-Gewerbe-behördl. Betriebsanlagengenehmigungsverfahren – Parteiengehör

 

Fa. SPAR hat wegen dem negativen Ortsbildgutachten eine Änderung des Projektes eingebracht.

Im Wesentlichen ändert sich am Gebäude nichts, lediglich anstatt von Lärmschutzwänden werden jetzt Erdwälle vorgesehen.

SPAR hätte die Möglichkeit gehabt zahlreiche vorgeschlagene Verbesserungen einzureichen, wovon jedoch nichts zu merken ist. So ist es also zu verstehen, wenn Mag. Huber/Spar sagt: „Wir halten uns an die Gesetze!“. Hier fragt sich die Ebergassinger Bevölkerung zu Recht, der Mensch zählt nichts?  

 

Die BI wird zum Schutz der Ebergassinger Bevölkerung einen Einspruch über unseren Rechtsanwalt Dr. Vana einbringen. Wir ersuchen dafür dringend um SPENDEN, da wir für die Finanzierung der kommenden Schritte wieder auf Ihre Unterstützung angewiesen sind. 

Projektänderung SPAR Logistikzentrum
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Salzburg, Samstag

den 21. September2013

 

Bericht über die Protest-kundgebung bei

Spar-Vorstand

Dr. Drexel

 

Ein vollbesetzter Reisebus sowie Privat-KFZs mit rund 50 Teilnehmern der Bürgerinitiative fuhren vergangenen Samstag Richtung Salzburg um direkt vor dem privaten Anwesen des SPAR-Vorstandsvorsitzenden Dr. Gerhard Drexel eine Protestkundgebung abzuhalten.

Anlass dieser Demonstration war die einschneidende Bedrohung der Lebensqualität durch die geplante Errichtung des höchst umstrittenen SPAR Mega Logistikzentrums auf einem Teil des Natura 2000 -Schutzgebietes in Ebergassing. Der massiv ansteigende Schwerverkehr um jährlich 270.000 KFZ (davon 130.000 LKW) Fahrten würde gerade die Nachtruhe gravierend beeinträchtigen und auch mit gesundheitlichen Belastungen wäre zu rechnen. Ebergassing ist bereits jetzt schon ein Luftsanierungsgebiet (IG-L).

Deshalb ist es mehr als legitim den Unmut darüber gleichermaßen auch vor die private Haustüre der Verantwortlichen zu verlagern. Dr. Gerhard Drexel, Vorstandsvorsitzender der Firma SPAR, war die erste Station.

Im Gegensatz zu den oft sehr ruhig verlaufenden Demonstrationen der BI kam der wachsende Unmut und der Protest der Bevölkerung diesmal mit akustischem LKW-Rückfahrwarnern und Pfeifkonzerten lautstark zum Ausdruck, um darauf hinzuweisen was auch die Bewohner von Ebergassing durch dieses Megaprojekt zukünftig erwarten könnte.

Die per Megaphon an Dr. Drexel gerichteten Apelle und zahlreichen Plakate lockten auch Passanten und Nachbarn an. Diese, anfangs auf Distanz, zeigten nach informativen Gesprächen Verständnis für dieses große Anliegen. Auch andere, sehr prominente Anrainer, wurden hellhörig und bekundeten Solidarität. Aus sicherer Entfernung spionierte die SPAR – Führungsmannschaft die für das Unternehmen wohl sehr peinliche Aktion aus. Diese Demonstration „Wenn Ihr den Lärm zu uns bringen wollt, bringen wir den Lärm zu Euch“ wird wohl noch für viel Gesprächsstoff in der Nachbarschaft sorgen. Sogar der Salzburger Polizeioffizier vom Tag war anwesend.

Die anwesende SPAR – Führung war praktisch nicht wahrnehmbar und hielt sich Teils versteckt im Abseits. Einer Einladung zu einem Gespräch unter den Demonstranten sind weder Mag. Huber noch die Pressesprecherin Mag. Berkmann gefolgt.

Der  mehrmals per Megaphon vorgetragene Appell an

Dr. Drexel:            

 

Sehr geehrter Herr Dr. Drexel,

wir fordern Sie als verantwortlichen Entscheidungsträger auf, das Recht auf Lebensqualität und die Interessen der Mehrheit der Ebergassinger Bevölkerung zu respektieren und für dieses Mega-Logistikprojekt einen dafür geeigneten Standort zu wählen.

Wir sind KEINESFALLS bereit, unsere Lebensqualität durch tausende LKW’s, die auch in den Nachtstunden sowie an Sonn- und Feiertagen für Abgase und schlaflose Nächte sorgen werden, für Ihr als von uns verantwortungslos empfundenes Vorhaben zu opfern.

Weder wir noch unsere Kinder werden den Unmut über die Zerstörung der Lebensqualität durch diese rücksichtslose Standortwahl auf sich sitzen lassen. Mit diesem Standort in Ebergassing würden auch Sie niemals „Ruhe“ finden.

Handeln Sie sozial verantwortungsvoll und nach den Grundsätzen, die Sie selbst auf Ihrer Homepage propagieren! Setzen Sie ein Zeichen für Klima und Umwelt, Gesundheit und Gesellschaft, in dem Sie einen anderen (dafür wirklich geeigneten) Standort wählen!

Mit freundlichen Grüßen
Bürgerinitiative Kontra-Logzentrum-Ebergassing e. V.

 

 

Liebe Freunde der BI,

 

nach zwei Jahren erfolgreichen Widerstand gegen das SPAR- Logistikzentrum Ebergassing werden wir den nächsten Schritt setzen.

 

SPAR möchte zu uns kommen und uns unsere Lebensqualität nehmen.

 

Auch wir können zu SPAR kommen und auf unser Anliegen aufmerksam machen. Unser ERSTER DEMO-Besuch gilt dem Vorstandsvorsitzenden

Dr. Gerhard Drexel. Medienwirksam werden wir unser Anliegen kundtun.

 

Wir freuen uns auf Eure zahlreiche Unterstützung

               für das leibliche Wohl wird gesorgt.

 

Lieber jetzt demonstrieren als für immer die Lebensqualität verlieren

 

 

Einladung als Download
einladung demo 21-9-2013.pdf
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Quelle: Kurier
Quelle: Kurier

2.Sep. 2013

 

Berichte aus dem BI-Archiv

steigende Projektkosten, sinkende Kommunaleinnahmen

 

Erwartende Kommunaleinnahmen betragen ca. 2% des Jahreshaushaltsbudgets der Gemeinde Ebergassing.

Mit diesen 2% prahlt die SPÖ Gemeindeführung alles retten zu wollen?

 

Und über die Millionen-Steuerausgaben für unsere Gemeinde durch das Sparprojekt wird geschwiegen!

10.01.2013

Er –SPAR-t uns diese Belastungswelle  

 

In der letzten Aussendung hat der Bürgermeister selbst die von uns schon lange vorhergesagte Katastrophe angekündigt.
Entgegen seiner ersten Behauptungen (Gesprächsprotokoll, 18.07.2011) würden die Investitionskosten für die Errichtung der Spar Zufahrt-Straßen nun beim rund 3-fachen der anfänglich genannten Summe liegen.

 

Das sind Beträge von mehr als 2 Mio. Euro!

 
Das hat scheinbar zur Folge, dass die Verschuldung der Gemeinde nun soweit ansteigt, dass ein jeder Einwohner das mit finanzieren muss und die Gebühren in vielen Bereichen ganz massiv angehoben werden.
Wir müssen alle mehr bezahlen, damit SPAR eine luxuriöse Zufahrtsstraße bekommt.
Das kann es doch nicht sein!

 

Das zeigt wieder einmal mehr, dass die Gemeindeführung nicht in der Lage ist mit unseren Geldern sorgsam umzugehen, wie dies auch beim finanziellen Millionen-Fiasko rund um das Pflegeheim eingetreten ist.

 

 

Herr Bürgermeister, wir wollen die von Ihnen zu verantwortende Belastungswelle nicht hinnehmen, nur damit Sie sich mit unserem Geld mit einem hässlichen Logistikzentrums und einer Verkehrslawine verwirklichen können!

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„informieren

     statt

    ignorieren“

 

 die Eber

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SPAR Gelände
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kontra-log-Spar

 

 

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Wir veröffentlichen

nicht unsere Meinung,

wir vertreten die

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Quelle: 26.Sep. 2012 Bezirksblätter
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die Bürgerinitiative

zeigt es vor,

wie Information

in einer Demokratie

funktioniert